Hier berichte ich laufend über die Leptospirose-Erkrankung meines Hundes DC und dessen Verlauf.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Tag 1 - Tierarzt die Zweite

Um 13:30 rief ich an und fragte nach den Blutwerten. Die weissen Blutkörperchen waren erhöht, die roten viel zu tief. Dabei sei bestätigt, dass er an einem  Infekt rummacht und die Abwehr zu wenig ist. Die Nierenwerte lagen bei 200. Dies sei erhöht, aber noch nicht besorgniserregend. Ein gesunder Hund hätte um die 125.  Auch seien die roten Blutplättchen, die für die Blutgerinnung zuständig sind, viel zu tief. Das wunderte mich.  Ich ahnte, dass hier etwas anderes dahintersteckt. Unbewusst vermutete ich, etwas "Gröberes".

Die STV meinte, ich müsse nochmal vorbei kommen, sie würden von DC mehr Blut benötigen, um in ein externes Labor zu geben. Sie wollten auf Leptospirose, Borreliose, Babeiose, Anaplasmose und Ehrlichiose testen. Bei den letzten 4 handelt es sich um Krankheiten, die von Zecken übertragen werden.

Die STV  gab mir Antibiotika, das ich DC abends verabreichen musste. Ich sollte am Freitag morgen wieder anrufen und erzählen, wie die Nacht war. Oder noch in der Nacht anrufen, wenn es ihm schlechter gehen würde. Insbesondere, wenn Erbrechen oder Durchfall dazu kommt. Es hätte jemand von ihnen Notfalldienst.

Abends erbrach DC das Antibiotika. Die Mahlzeit vom Mittag kam fast unverdaut mit raus. Ich dachte, shit happens, kann mal passieren und gab ihm eine zweite Tablette mit etwas Nahrung. Doch auch die erbrach er.

Mein Bauchgefühl sagte mir, dass noch heute Antibiotika in den Buben muss, sowie dass das Erbrechen kein gutes Zeichen war.
Ich rief den Notdienst an.

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