Hier berichte ich laufend über die Leptospirose-Erkrankung meines Hundes DC und dessen Verlauf.

Samstag, 24. Oktober 2015

Tag 10 - Kein Anruf und endlich Gudis genascht

Tag 8 in der Vetsuisse:

Da Wochenende ist, erfolgte kein Anruf zum updaten und mich auf einen neusten Stand zu bringen. Am Wochenende werde ich nur angerufen, wenn DC wieder eine Dialyse brauchen würde oder sich sein Gesundheitszustand sonst wie verschlechtert. War irgendwie voll ein blödes Gefühl.
Am Mittag rief ich an, um zu schauen, wann ich ihn besuchen kann:
Der Bube brauchte auch heute keine Dialyse. Somit ist er momentan den vierten Tag ohne. TSCHAKKA!
Heute war er munterer und viel aufmerksamer als gestern und legte einen flotten Trab vor, dass ich im Rolli schon bald warm bekam und Sven "die Langen hervornehmen" musste. Wie gehabt, viel gepiselt. Heute auch wieder viel geschnüffelt, etwas getrunken und nicht gejammert. Bisher hat er uns sonst vorgefiept, gewinselt und gejault, wie Scheisse doch alles ist. Heute blieb er lange ruhig. Selber gefressen in der Klinik hatte er immer noch nicht.
Da ich nicht aufgeben soll mit anbieten, habe ich es heute mit Haferschleim versucht, den er sonst heiss liebt. Beim Auspacken kam er sehr interessiert gucken und schnüffeln und schubste sogar paarmal meine Hand an. Das lies hoffen. Aber Fehlanzeige. Haferschleim war dem Herr heute nicht genehm.

Leute, DC HAT GEFRESSEN ! Oder besser gesagt, genascht: ein paar uralte, vertrocknete Gudis aus der Hosentasche meines Mannes. Er hatte dort einen kleinen Rest noch. Ich hatte davon, genau so alt und vertrocknet noch in DCs Futterbeutel, der noch vom letzten Training im Auto lag. Und siehe da, er nahm davon. Erst langsam und vorsichtig, dann bekam er Kohldampf. Wir haben ihm dennoch nicht zu viele gegeben, hat er nun doch seit 11 Tagen nicht mehr selber gefressen.
TSCHAKKA JUHUUUUU *doll viele Herzchen in den Augen*

Jetzt versuchen sie ihm später am Abend nochmal etwas an zu bieten. Und wenn er davon nicht will, bringen wir ihm Morgen von seinen Gudis mit. Hatte nicht genügend mit, weil ich nach der langen Zeit nicht davon ausgegangen bin, dass er mit sowas anfangen will. Wie man sich täuschen kann.
Ich habe ihn danach zurück gebracht, damit er sich wieder ausruhen konnte und nicht vor Anstrengung auf's Mal noch erbricht.
Ich werde langsam wieder vorsichtig zuversichtlich, dass es doch endlich bald klappt, mit nach Hause holen. Er ist auf einem sehr guten Weg, wie die Tierärztin gestern sagte und wie er sich heute wieder zeigte. Weiter so, mein grosser Kämpfer, du packst das!

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